Ihr Orthopäde und Kniespezialist in Berlin Steglitz - Gelenkmedizin auf Spitzenniveau

Vor jeder Therapie steht die Diagnose – hierfür sind eine sorgfältige Anamnese und Untersuchung unerlässlich. Anschließend bieten wir Ihnen ein breites Spektrum moderner konservativer und wenn nötig operativer Therapieoptionen.
Besonders hervorzuheben sind hier die konservativen und operativen biologischen Verfahren zur Wiederherstellung der natürlichen Gelenkfunktion.  

Runners knee

Arthritis

Sehnenreizung

Arthrose

Meniskusriss

X-Bein

O-Bein

Bänderriss

Kniescheibenprobleme

Knorpelschaden

Knorpelzüchtung

Umstellungsosteotomie

Knorpeltransplantation

Kreuzbandriss

Ultraschallbehandlung

Injektions- und Infiltrationstherapie

Magnetfeldtherapie

Kinesio-Taping

Bandagen

Hyaluronsäure

Osteoporosebehandlung

Infusionstherapie

Fachärztliche Zweitmeinung

Labordiagnostik

TNF-Alpha-Hemmtest                      

Verordnung und Kontrolle von Physiotherapie, manueller Therapie und Orthesen bzw. Einlagen

Komplettes Spektrum der Kniechirurgie

Arthroskopie des Kniegelenkes

Knorpelzüchtung

Korrekturosteotomie von O-Bein bzw. X-Bein

 Endoprothetik – Knie- Schulter- Hüfte

Operative Versorgung von Frakturen

Operationen bei Karpaltunnelsyndrom

Operationen bei Sehnenrissen Achillessehne, Bizepssehne

Entfernung von Osteosynthesematerial

Operationen bei Epikondylitis (Tennisellenbogen)

Weichteiloperationen z.B. Entfernung Lipom, Schleimbeutel, Granulom, Ganglion etc.

 

Alle Operationsverfahren werden minimal invasiv und wenn möglich rein arthroskopisch durchgeführt. Bei der Arthroskopie (Gelenkspiegelung) muss das Gelenk nicht geöffnet werden, über zwei weniger als einen Zentimeter lange Stichinzisionen kann in Videotechnik elegant und schonend operiert werden. Keinen Schnitt machen zu müssen bedeutet keine Narbe, keine Verwachsungen und eine schnelle Rehabilitation. Schmerzmedikamente sind, wenn überhaupt, in der Regel nur wenige Tage erforderlich.

Ambulante und stationäre Operationen

(klicken Sie für weitere Informationen)

Arthroskopie bedeutet Gelenkspiegelung. Für diese Operationstechnik sind lediglich zwei ca. 8mm lange Inzisionen erforderlich. Folgende Krankheitsbilder können sehr gut arthroskopisch therapiert werden, für eine rasche Genesung, Rückkehr in den Sport oder Beruf und Vermeidung von Folgeschäden:

Meniskusriss

Knorpelschäden

Kreuzbandriss

Erkrankungen der Kniescheibe (Lateralisation, Luxation, Chondropathia patellae)

Plicasyndrom

Synovialitis

Freier Gelenkkörper (Gelenkmaus)

Es ist heute möglich, Knorpelschäden mit körpereigenen Zellen, den Chondrozyten, zu behandeln. Die Methode nennt sich „Autologe Chondrozytentransplantation“ (ACT). Andere Techniken basieren zumeist auf dem Einbringen einer aus tierischem Kollagen hergestellten, zellfreien Matrix („Membran“). Auch wenn dies bewährte Techniken mit hoher Erfolgsrate sind, ist die Reparatur eines Defektes mit genau der Sorte körpereigener Zellen, die dort geschädigt wurden, im wahrsten Sinne des Wortes „Bio-logisch“.  Im Rahmen einer Gelenkspiegelung wird der Knorpelschaden exakt diagnostiziert und die für die Knorpelzüchtung erforderliche Biopsie aus einem unbelasteten Teil des Knorpels am Femur gewonnen. Die entnommenen Knorpelzellen werden  anschließend in einem Speziallabor ohne Zugabe jedweder Chemie oder sonstiger körperfremder Zusätze angezüchtet und tausendfach vermehrt. Nach etwa sechs Wochen wird in einem zweiten Eingriff minimal-invasiv der Knorpeldefekt mit den Zellen aufgefüllt. Einmal implantiert beginnen die Zellen sofort mit der Reparatur und integrieren sich vollständig in den umgebenden Gelenkknorpel. Ist die Ursache für den Knorpelschaden wie beispielsweise Bandinstabilität oder Achsfehlstellung mittlerweile behoben, ist von einer nachhaltigen, langfristigen Heilung auszugehen.

Die Kosten für diese hochmoderne und sichere Therapie werden von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen vollständig übernommen. Ob die Methode bei Ihnen erfolgversprechend ist erfahren Sie in einer individuellen Beratung.

Liegt die Ursache von Knieschmerzen in einer Fehlstellung der Beinachse, ist eine operative Therapie insbesondere bei Patienten unter 60 Jahren sinnvoll, sofern noch keine manifeste Arthrose vorliegt. Grundsätzlich gilt: je eher, desto besser, da die Fehlstellung immer zu einer Überlastung des Gelenkes und einem vorzeitigen Verschleiß führt. Die Korrektur erfolgt nach millimetergenauer Planung am Computer mimimal-invasiv, der korrigierte Knochen wird mit einer 4,5mm Titanplatte in der optimalen Stellung fixiert. Bereits bestehende Begleitschäden an Knorpel oder Meniskus werden je nach Befund bzw. Grad der Schädigung entweder in gleicher Sitzung arthroskopisch saniert oder erholen sich durch die Entlastung eines geraden Beines.

Ist eine fortgeschrittene Arthrose symptomatisch und führt zu einer Einschränkung der Lebensqualität, dann ist ein Gelenkersatz oft unumgänglich. Die moderne Endoprothetik liefert uns mit einer Kombination aus bewährten Implantaten und High-tech-Materialien wie Titan, Oxinium oder Keramik inzwischen derart gute Versorgungsmöglichkeiten, dass wirklich niemand mehr jahrelang unter Arthroseschmerzen, Alltagsbeeinträchtigung und Nebenwirkungen von Schmerzmedikamenten leiden sollte. 

Vor der Entscheidung für eine Endoprothese sollten die konservativen Therapieoptionen und minimal-invasive Alternativen wie beispielsweise die Arthroskopie ausgeschöpft sein. Dann ist die Endoprothese in der Regel das ersehnte Mittel für Schmerzfreiheit und Beweglichkeit sowie einen aktiven Lebensstil. Nicht umsonst ist die Hüftgelenksendoprothese als „Operation des 20. Jahrhunderts“ geadelt.

Die Implantation von künstlichen Gelenken führt Herr Wolschner mit einem seit Jahren eingespielten Team im zertifizierten Endoprothesenzentrum des Jüdischen Krankenhauses Berlin durch.

Schultergelenk: Anatomische und inverse Endoprothese bei Omarthrose oder Defektarthropathie

Hüftgelenk: Zementfreie oder teilzementierte Versorgung, Kurzschaftprothese

Kniegelenk: Monokondylärer Oberflächenersatz („Schlittenprothese“ oder Teilgelenkersatz); bikondylärer Oberflächenersatz (Knie-TEP) in navigierter Implantationstechnik

Liegt im Kniegelenk bereits eine fortgeschrittene Arthrose vor, ist ein Oberflächenersatz manchmal unumgänglich. Der Vergleich internationaler Registerdaten belegt, dass in Deutschland wesentlich zurückhaltender die Indikation zum Teilgelenkersatz gestellt wird als in vielen anderen Industrieländern. Dabei sollte immer gelten: Ist nur ein Teil des Gelenkes stark geschädigt, sollte auch nur dieser Teil endoprothetisch ersetzt werden. Der Lohn der Mühe einer exakten Anamnese, Untersuchung und Diagnostik ist eine wesentlich bessere Gelenkfunktion mit in der Regel erhaltener vollständiger Beweglichkeit und physiologischer Kinematik.

Vorteile des Teilgelenkersatzes am Knie:

Kleinerer Schnitt

Geringerer Blutverlust

Kaum Knochenverlust – Wichtig für etwaige Folgeoperationen

Erhalt von Bändern und intakten Gelenkflächen

Erhalt der natürlichen Kinematik – für einen physiologischen Bewegungsablauf

Erhalt der Propriozeptoren des Gelenkes

Kürzerer Krankenhausaufenthalt

Schnellere Rehabilitation

Bei Ihnen wurde ein Knochenbruch beispielsweise am Handgelenk, Sprunggelenk, Oberarm oder Ellenbogen festgestellt und eine Operation empfohlen? Sie müssen noch mehrere Tage warten bis Sie einen OP-Termin bekommen? Wir beraten Sie gern, ob eine OP wirklich notwendig ist und können Ihnen ggf. die operative Versorgung innerhalb von 24 Stunden anbieten. Diese Operationen erfolgen in der Regel stationär, der Krankenhausaufenthalt beträgt je nach Art des Bruches etwa 2-7 Tage.

Liegt bei typischer Symptomatik eines Karpaltunnelsyndroms mit Gefühlsstörungen und Schmerzen der ersten drei Finger sowie eventuell schon Atrophie (Schwund) der Daumenballenmuskulatur ein elektrophysiologischer Nachweis eines Karpaltunnelsyndroms vor, sollte das karpale Band gespalten werden. Dadurch bekommt der Nervus medianus wieder ausreichend Platz, die Beschwerden bilden sich entweder sofort oder in den nächsten Wochen zurück.
Die Operation erfolgt in der Regel ambulant.

Sehnen stellen die Verbindung zwischen Knochen und Muskulatur her und geben dem Muskel seinen Angriffspunkt. Reißt eine Sehne, so kann der Muskel seine Funktion nicht mehr ausführen. Da die Sehnen im menschlichen Körper unter einer gewissen Spannung stehen, entfernen sich die Enden beim Riss voneinander – eine Heilung findet ohne OP dann in vielen Fällen nicht statt. Mittels Ultraschall und ggf. MRT-Untersuchung lässt sich der Sehnenriss exakt diagnostizieren und diesbezüglich eine Prognose stellen. Erst dann sollte die Entscheidung zur Operation getroffen werden.

Ob und wann Osteosynthesematerial entfernt werden sollte hängt von einer Vielzahl an Faktoren ab. Lassen Sie sich unbedingt vor einer Materialentfernung  individuell zu Risiken und potenziellem Nutzen beraten. Materialentfernungen haben zu Unrecht den Ruf der einfachen Anfängeroperation – das beste Operationsergebnis kann durch eine unsachgemäße Materialentfernung dauerhaft gefährdet werden. Erfahrene Chirurgen kennen die Tücken eingewachsener Schrauben oder exotischer Schraubenköpfe und werden das Fremdmaterial schonend explantieren. Sehr hilfreich ist auch der Operationsbericht der vorangegangenen OP, hier sollten die verwendeten Implantate exakt benannt sein. In der Regel erfolgt der Eingriff ambulant.

Diese Krankheitsbilder sind ganz klar eine Domäne der konservativen Therapie. Sehr häufig lässt sich ohne Operation die Heilung erreichen. Gelegentlich persistieren die Beschwerden jedoch trotz Ausschöpfen aller nicht-operativen Therapieansätze. In diesen Fällen hilft eine minimalinvasive Operation, bei der ein verkürzter Muskelansatz am Ellenbogen mobilisiert und/oder denerviert wird. Wir beraten Sie gern.

Gern beraten wir Sie im Einzelfall, ob die Entfernung eines solchen gutartigem Tumors sinnvoll ist. 

Operationen sind Teamarbeit

Es werden ausschließlich Operationen angeboten, bei denen ein überdurchschnittliches Maß an Expertise und Routine des gesamten an einer Operation beteiligten Teams vorliegt. Niemand kann alles sehr gut – etwa Eingriffe an der Wirbelsäule sowie komplexe Fußchirurgie werden ausdrücklich nicht angeboten. Wir verweisen Sie gern an einen im jeweiligen Fachgebiet führenden Spezialisten und unterstützen bei der Terminvereinbarung.

Menü schließen
MENU
Kniepraxis Berlin